7 Gründe, warum man nicht mit Investmentfonds sparen sollte

Ich lerne allmählich immer mehr über Fonds…

Giefing's Blog

In den letzten Jahren habe ich einige Gespräche über das Thema Sparen und Veranlagen geführt. Dabei sind einige Gründe aufgetaucht, warum viele NICHT in Investmentfonds sparen wollen:

  1. Damit kenne ich mich nicht aus
  2. Ich habe keine Zeit, mich mit meiner Veranlagung dauernd zu beschäftigen
  3. Mir genügen meine Zinsen am Sparbuch, Bausparer, … ich spekuliere nicht mit meinem Geld
  4. Hauptsache, das Geld wird am Konto nicht weniger
  5. Investmentfonds sind generell zu unsicher, die investieren ja in Aktien
  6. So etwas ist nur für die Reichen, dafür habe ich zu wenig Geld
  7. Wer weiß was mit meinem Geld passiert, wenn die Fondsgesellschaft Pleite macht
  8. … — Haben Sie auch noch ein paar Argumente vorrätig? —…..

Klingt doch alles sehr plausibel, oder?

Andererseits:

  • Viele fahren Auto obwohl sie keine Ahnung haben, wie man es repariert. Mit dem Auto geht man zum Mechaniker seines Vertrauens, mit dem Geld sollte man zum Anlageberater seines Vertrauens gehen.

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Warum manche Anleger auch im Bullenmarkt nichts verdienen

Wer sein Depot ständig umschichtet, weil er den Kursen nachläuft, zahlt gerade als Kleinanleger drauf. Weiteres lest ihr im Beitrag von Christian Kirchner…

menschen.zahlen.sensationen.

Vielleicht kennen Sie diesen Effekt auch: Sie schauen in Ihr Wertpapierdepot, und eigentlich sieht es da nach fünf Jahren Bullenmarkt auch ganz gut aus. Aber so richtig werden Sie das Gefühl nicht los, dass ein einfaches Indexinvestment in den DAX doch besser gelaufen wäre. Für das relativ schlechte Abschneiden vieler Privatanleger gibt es eine Reihe Gründe – leider auch einen, den Anleger kaum in den Griff bekommen: Es ist: Bruder Zufall.

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Was bringt mir ein Fonds Vergleich?

Um ehrlich zu sein, direkt beantworten kann ich die Frage nicht, aber vielleicht finden wir ja gemeinsam die Antwort, was den Fonds Vergleich so spitze macht!

Wenn ich auf der Suche nach Fonds bin, möchte ich in erster Linie mein Geld anlegen. So weit, so gut. Natürlich möchte ich mir meine mühsam erarbeiteten Kröten, die ich noch auf jeden Fall als Altersvorsorge brauche, in einem Fonds haben, der sicher und renditestark ist (ich weiß, beides schließt sich aus, aber lasst mich doch träumen).

Wie finde ich nun den sichersten Fonds?

Klar, das geht nur, wenn man die einzelnen Finanzprodukte miteinander vergleicht. Deshalb auch Fonds Vergleich. Und dabei kommt wirklich Verblüffendes zutage: Die Anlagen unterscheiden sich doch tatsächlich nach Sicherheit, Verzinsung und Liquidität.

Dann gibt es noch ganz verrückte, verschiedene Fondsarten!

Wer soll da noch durchblicken?!? Garantiefonds, Aktienfonds, Mischfonds, Rentenfonds, Rohstofffonds, Holzfonds, Schiffsfonds, Flugzeugfonds, BlackJackFonds oder ein Human Capital Fonds, der in die Bachelorambitionen verzweifelter Studenten investiert (sehr riskant!).

Diese Fondsvergleich Seite hat keinen wirklichen Mehrwert, aber lesen Sie weiter, wenn Sie es amüsiert!

Zurück zum Thema!

Ein Fonds ist eine Kapitalanlage, bei der das Geld des Sparers nach vorherigen Richtlinien in unterschiedlichste Wertanlagen investiert wird. Der Name sagt es: Ein Aktienfonds investiert vornehmlich in Aktien, ein Immobilienfonds in Miethäuser, aus denen die alten Mieter nach einer gewissen Zeit vertrieben werden, oder in Schiffscontainer, wie die Containerfonds. Ein Flugzeugfonds lässt einen Anleger zum Beispiel den Anteil eines ganzen Flugzeuges erwerben! Ob man dann immer gratis mitfliegen kann?

Offene und geschlossene Fonds

Grundsätzlich wird zwischen offenen und geschlossenen Fonds unterschieden. Offen meint dabei, dass jeder jederzeit in den Fonds sein Geld reinhauen kann. Geschlossen meint, dass das Geld für einen bestimmten Zweck angelegt wird. Zum Beispiel um einen der neuen hässlichen Londoner Bürotürme zu finanzieren.

Welcher Fonds ist nun der richtige?

Das hängt ganz davon ab, welche Renditeerwartung du hast. Daran ist auch die Risikobereitschaft geknüpft. 12 % p.a. absolut sicher, gibt es nicht. Denn es gilt: Je höher die Zinsen, umso dicker das Risiko. Guckst du Prokon Genussrechte. Oder Magisches Dreieck der Geldanlage.
Also, man sollte sich, bevor man einen Fonds erwirbt, damit vertraut machen, was für einen Anlagehorizont man hat: Kann man auf das Geld, was in der Geldanlage steckt, mehrere Jahre verzichten? Oder will man in einem Jahr wieder ran? Je nachdem wie die Antwort hier ausfällt, hat man mehr Möglichkeiten. Auch hier gilt grundsätzlich: Höhere Liquidität gleich geringeres Risiko gleich geringere Rendite.

Okay, zwei Fonds hab ich, worauf kommt es an beim Fonds Vergleich?

Mit einem Rechner kann man schon mal bestimmen, welche Fonds oder andere Kapitalanlagen infrage kommen (Rohstoffe sind auch super!). Dann nimmt man die beiden und lässt sich von einem Profi erzählen, welcher nun der bessere ist. Gesetzlich vorgeschriebenes Beratungsprotokoll mitnehmen und dann noch mal eine Nacht drüber schlafen, ehe man Entscheidungen trifft.

Weiterhin unterscheiden sich die Fonds in ihren Kosten. Diese Kosten müssen von der Bruttorendite abgezogen werden und dann weiß man, wie viel Nettorendite man hat. Ach, die Kapitalertragssteuer gibt es auch noch!

Eigentlich ist es also gar nicht so schwer mit dem Geldanlage Vergleich. Überall gibt es freundliche Berater, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen!